Presse 2020 - kib bleiburg

Direkt zum Seiteninhalt

Presse 2020

Faschingskabarett > Programm 2020
Presseberichte Kabarett 2020

Kronenzeitung (Hinter den Kulissen)
Unterkärntner Nachrichten
Kärntner Woche
Kärntner Woche 20200122
Regionalmedien 1
Regionalmedien 2
Kronenzeitung 1
Kronenzeitung 2

Bleiburger Faschingskabarett 2020
Inzwischen hat es sich zu einem schon das ganze Jahr über mit großer Freude antizipierten Fixpunkt im Kalender entwickelt: Das Bleiburger Faschingskabarett! Eine bunte Truppe von rund 65 jung bis Junggebliebenen trifft sich da im Bleiburger Grenzlandheim um Gästen aus der ganzen Welt (zumindest aus ganz Österreich 😉) schon seit 1983 rund 4h geballte Unterhaltung zu bieten. Wunderbar „unterschmiert“ wird das Ganze mit süffigem lokalgebrautem Bleiburger Bier. Und noch wunderbarer wird die ganze Soirée untermalt mit der fantastischen KIB (KulturInitiative Bleiburg)-Combo. Nimmt man die Sache ganz genau (was wir jetzt mal nicht müssen), so handelt es sich eigentlich um einen Varietéabend. Musikalische und humoristische Elemente greifen vor einem liebevoll gestalteten Bühnenbild hier wie Zahnränder in einem wohlgeöltem Getriebe ineinander. Die 3 Aufzüge bieten ausreichend Zeit für das Frequentieren des stillen Örtchens (was bei entsprechender Konsumation von der dargebotenen flüssigen Köstlichkeiten durchaus von Nöten ist) oder für eine schnelle Diskussion über die gerade eben gesehen Sketches über Kuriositäten, wie z.B. das kürzlich zu Ende gegangene Aufforstungsexperiment im Klagenfurter (Wald-)Stadion (#BamOida!) oder eine bei gewissen österreichischen Politikern sehr beliebte Baleareninsel.

Auch moderne Digitalassistenten (Siri, Alexa) fanden bei den „Gossip Girls“ Einzug. Dazwischen kredenzte die KIB einen liebevoll adaptierten (und auf „Dreiländereckjargon“ umgetexteten) musikalischen Rundschlag aus den goldenen Jahren meiner Kindheit bis Jugend (90er-2000er). Bei einzelnen Popkulturreferenzen (bezaubernde Jeanny) werden die ganz Jungen im Publikum vielleicht verdutzt die Augenbrauen hochgezogen haben. Aber man darf nicht vergessen, dass Ensemble der KIB mehrere Generationen bzw. rund ½ Jahrhundert an Lebenserfahrung umfasst und all diese Generationen auch auf ihre Kosten kommen. – Das ist auch Teil dieses besonderen Charmes dieses erlebbaren Gesamtkunstwerks (das sich fast ausschließlich aus Laien rekrutiert, die all das in ihrer Freizeit möglich machen!).

Abschließend mein Rating für dieses Jahr: “a class of its own” - Keep up the good work, ladies and gentlemen! (Gibt’s einen noch besseren Grund in dieses charmante südkärntnerische (nordslowenische) Städtchen am Fuße der Petzn zu reisen?)

Geschrieben Stefan Schwarzmair (2. Februar 2020)

 

Zurück zum Seiteninhalt