KIB-VERANSTALTUNGEN 2012

Die Veranstaltungen befinden sich im Hotel Altes Brauhaus Breznik in Bleiburg (sofern nicht anders angegeben) und beginnen um 20 Uhr.

Besitzer der KIB-Card 2012 können sich alle diese Veranstaltungen kostenlos (außer die Theatertage) ansehen!

 

22. März 2012 - Steinböck & Strobl - Tralala
Altes Brauhaus Bleiburg - Beginn: 20 Uhr
Vorverkauf - € 18,00
Abendkasse - € 20,00


Infos unter www.tralala.cc

Ist es Ihnen nicht auch schon so ergangen: Sie kennen die erste Zeile eines Liedes und dann ... Wie ging’s nur weiter ... Im Zweifel einfach: Tralala …

Z.B. „Strangers in the night“ .... und wie geht’s weiter ... und schon geht textmäßig gar nichts mehr! 
Die beiden Vollblutkomödianten Herbert Steinböck und Thomas M. Strobl gehen der Geschichte des Tralala und des Blablabla auf den Grund. 
Steinböck und Strobl: Der eine 50+, der andere fast noch ein Jugendlicher mit jetzt schon 4 Kindern (und ein Ende ist nicht abzusehen). Also zwei grundverschiedene Typen, die doch so viel gemeinsam haben. So sind sie z.B. beide mit Leib und Seele Väter.
Und schon sind wir mittendrin im Showprogramm. Und welche Rolle spielen dabei ein Hund und eine Gitarre? Wieso schlägt Steinböck schwergewichtige Purzelbäume und warum wollen die beiden erfolgreichen Bühnenkomiker unbedingt mit dem Leben des anderen tauschen? 
Seien Sie dabei, wenn der jüngere Strobl den älteren Steinböck adoptiert und dessen Leben komplett auf den Kopf stellt. Haben Sie an diesem Tag vielleicht auch noch Geburtstag? Dann kommen Sie ganz besonders auf Ihre Kosten. Na, wenn das nicht in einem fulminanten Feuerwerk endet … Zögern Sie nicht lange, erleben Sie selber einen Abend voller Überraschungen. Textprobe gefällig? Tralala Tralala Tralala
 

 

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25. März  2012   Rosi Ledet & Zydeco Playboys            
Altes Brauhaus Bleiburg - Beginn: 20 Uhr
Vorverkauf - € 15,00
Abendkasse - € 18,00

www.weltenklang.at
 

Mit ROSIE LEDET konnten wir die „Princess Of Zydeco” verpflichten! Mit ihren Zydeco Playboys zählt sie seit Jahren zu den wichtigsten Acts der Szene, und garantiert chilischarfe Partymusik der allerersten Güteklasse. Rosie schreibt großartige Songs und mit ihrer unglaublich warmen Soulstimme wickelt sie das Publikum sofort um den Finger, den Rest besorgen die Zydeco Playboys, und spätestens wenn sie mit ihrem mächtigen Hochgeschwindigkeits-Zydeco über die Bühne dampfen, sollte kein Bein mehr auf dem anderen bleiben, ist Zydeco doch zu allererst TANZMUSIK!

Rosie Ledet: Vocals/Accordion
Andre' Nizzari: Guitar
Anthony Sticco: Bass
Kevin Stelly: Drums
Alex MacDonald: Rubboard

ZYDECO ist eine der ältesten Rootsmusic- oder Folkmusic-Formen Amerikas, und reicht bis ins späte 18. Jhdt zurück, als Cajun-Music entstand. Cajun ist eine Kombination aus französischen und irischen Fiddle-Tunes mit deutscher Akkordeonmusik, hispaniolischen Rhythmen und Appalachien Roots, also ein sehr kunterbunter Stilmix, der sich mit Zutaten aus Blues und Rhytmn & Blues in den späten 1860-ern zum Zydeco (formals „lala”) formte. Eine weitere Zutat zum Zydeco war Eingeborenenmusik aus Haiti, die von emigrierenden Erntehelfern auf die Zuckerrohrplantagen nach Lousiana gebracht wurde.

Beide Musikformen sind als völlig getrennt und eigenständig anzusehen, Cajun wird vorwiegend von Weißen gespielt, und Zydeco fast ausschließlich von Creolen (die sich wiederum NICHT als Teil der schwarzen Kultur sehen).

Mit sehr rasantem Tempo gespielt, von Akkordeon und Waschbrett („frottoir”) angetrieben wurde Zydeco ursprünglich für Haustänze gespielt, wo Freunde und Familien nach der harten Arbeit auf den Plantagen ihr Sozialleben pflegten. Im frühen 20. Jhdt wechselte die Musik in kirchliche Einrichtungen, sind doch die allermeisten Creolen Katholiken. Ab den 1940-ern war Zydeco dann auch in Nachtclubs und „dancehalls” zu finden, wo er sich noch mit Rockn`Roll und anderen Tanzmusikformen paarte, und dann mit dem großen Clifton Chenier (Vater von C.J.Chenier) einen weltweiten Siegeszug antrat.

Auch heute noch ist Zydeco für alle Musikstile offen, und eine Fusion von traditionellem Zydeco mit Hip Hop, Reggae, Rap, Ska etc. ist in Louisiana an der Tagesordnung, wobei nur wenige Creolen auf strikte „Originalität” pochen.

Moderne Strömungen sind verstärkt vor allem auch auf der aktuellen CD-Produktion von ROSIE LEDET „Come Get Some”, zu hören, die SEHR modern daher kommt.

 

Tolle Kritiken hat das Album von zwei der „Opinion Leader” in der amerikanischen Musikindustrie, dem OFFBEAT-Magazin und dem LIVING BLUES bekommen.


 

 

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15. April  2012   Alfred Dorfer  - "bisjetzt solo"                                     
Grenzlandheim Bleiburg - Beginn: 20 Uhr
Vorverkauf - € 18,00
Abendkasse - € 20,00

www.dorfer.at
 

bisjetzt solo

Ein Stück von Alfred Dorfer

Der Titel lässt es schon anklingen: In bisjetzt blickt Dorfer zurück nicht nur auf die eigene Biografie, nach dem Motto „Meine besten Jahre“, das wäre nicht abendfüllend. Die Perspektive setzt weiter oben an. Zeitgeschichte passiert Revue, Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, Neues.
Alfred Dorfer kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader (Freizeitmesse, Indien) bis zum preisgekrönten fremd und komponiert sie alle gekonnt mit ordentlich Selbstironie zu seiner eigenen, fiktiven?, Biografie zusammen. bisjetzt ist deshalb kein handelsübliches Best of, sondern, wie bei ihm üblich, ein eigenständiges Stück voll fröhlichem Nihilismus. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines engagierten Wurzelbehandlers und Fassadenabklopfers, eines satirischen Trapezkünstlers und melancholischen Sokratikers. Kurz: eine Werkschau Dorfers, über den die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Er ist der vielfältigst Begabteste unter seinen deutschsprachigen Kollegen“.

 

 

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03. Mai  2012  Rudresh Mahanthappa & Samdi  
Altes Brauhaus Bleiburg - Beginn: 20 Uhr
Vorverkauf - € 18,00
Abendkasse - € 20,00

www.rudreshm.com
 

„Definitiv eine der stärksten Stimmen der Jazzszene“, schreibt All Music Guide über den New Yorker Altsaxophonisten und Komponisten Rudresh Mahanthappa. Als „begnadeten Konzeptionisten“ lobt ihn die Village Voice und The New Yorker befindet: „Mahanthappa zeichnet sich durch einen ins Innerste dringenden Ton aus und durch einen Zugriff, der einen am Kragen packt und es dem Hörer unmöglich macht, sich abzuwenden.“ Und Allaboutjazz äußert sich fast hymnisch: „Mahanthappa macht Musik wie derzeit kein anderer in dieser Stadt. Diese Art der Entwicklung und Vervollkommnung steht nicht einfach über der Norm; sie definiert die Norm neu.“

Zahlreiche Auszeichnungen und Preise dokumentieren ebenfalls, dass Rudresh Mahanthappa zu den kreativsten und innovativsten Jazzkünstlern seiner Generation gehört: Von der amerikanischen Jazz Journalist Association wurde Mahanthappa seit 2009 jährlich zum Altsaxophonisten des Jahres gewählt – 2011 zum dritten Mal in Folge. Im Jahr 2011 wurde er im Downbeat International Critics Poll, der weltweit wichtigsten Kritikerumfrage, zum „Alto Saxophonist of the Year“ gewählt und reiht sich damit in die beeindruckende Liste bisheriger Preisträger wie Ornette Coleman, Kenny Garrett oder Lee Konitz ein. Im Jahr 2010 gewann er bereits die Kategorien „Rising Star Alto Saxophonist“ und „Rising Star Jazz Artist“. Aber auch international hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Rudresh K. Mahanthappa zu den innovativsten und einflussreichsten jüngeren Musikern und Komponisten im Jazz gehört. Besonders mit seinem Duo Raw Materials mit dem Pianisten Vijay Iyer feiert er auch in Europa große Erfolge.

Als Sohn südindischer Auswanderer, die in den fünfziger Jahren in die USA gingen, wuchs der 1971 in Triest geborene Rudresh Mahanthappa in Boulder, Colorado, auf. Seine Eltern waren gläubige Hindus, doch es wurde Englisch gesprochen und westliche Musik gehört. Dementsprechend wurde das Saxophon das Instrument Mahanthappas. Nach der Schule wurde er vom Berklee College of Music in Boston angenommen - der wohl wichtigsten Jazz-Kaderschmiede der Welt. Dort lernte er den berühmten indischen Saxophonisten Kadri Gopalnath kennen, dessen Konzept, das westliche Instrument im Kontext mit der karnatischen Musik Indiens einzusetzen, ihn verblüffte und inspirierte. Auf einer Studienreise nach Indien lernte Mahanthappa dann erstmals die Heimat seiner Eltern näher kennen. In der südindischen Musik entdeckte er die komplizierten rhythmischen Strukturen, die er seither oft in seiner Musik verwendet. 

Nach seinem Studienabschluss 1992 in Berklee (mit einem Bachelor-Degree) wurde Mahanthappa von Steve Coleman in die New Yorker Szene eingeführt. Über Coleman lernte er 1995 auch den Pianisten Vijay Iyer kennen, der durch dieselbe Herkunft und musikalische Sozialisierung wie Mahanthappa geprägt ist und bald sein – bis heute - wichtigster musikalischer Partner wurde. Vijay beschrieb ihre Beziehung einmal folgendermaßen: „Rudresh und ich gehörten zur ersten Generation indischer Amerikaner. Wir waren beide früh getrieben von Identitätssuche. Wer wir wirklich sind, oder zumindest eine Ahnung davon, haben wir durch die Musik erfahren.“ In Iyers Quartett wie mit dem eigenen machte Mahanthappa sehr rasch Kritik und Publikum auf sich aufmerksam – vor allem, seit er nach dem mit einem Master-Degree abgeschlossenen Jazz-Kompositionsstudium an der DePaul University in Chicago 1998 ebenso wie Iyer endgültig nach New York übersiedelt war.

 

Neben seinen Aktivitäten als Sideman, unter anderem bei David Murray, Tim Hagans, David Liebman, Greg Osby oder Dr. Lonnie Smith, leitet Mahanthappa hier nicht weniger als sieben eigene Ensembles: Das Duo Raw Material mit Vijay Iyer, das wechselweise besetzte Projekt Dual Identity, MSG mit Ronan Guilfoyle und Chandler Sardjoe, das Septett Dakshina Ensemble, die Indo-Pak Coalition (beide mit Kadri Gopalnath), das Mauger Trio und natürlich sein Quartett mit Iyer oder Craig Taborn am Piano, Francois Moutin am Bass und Elliot Humberto Kavee oder Dan Weiss am Schlagzeug. Mit diesen Bands, aber auch als Gastmusiker wie 2008 beim französischen Trio Dupont T, ist er regelmäßiger Gast auf den großen Festivals und in den wichtigen Jazz Clubs der Welt.
Hier finden Sie weitere Infos
 

 

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23.  Mai 2012  Radio string.quartet.vienna & Klaus Paier "Radiotree"
Altes Brauhaus Bleiburg - Beginn: 20 Uhr
Vorverkauf - € 15,00
Abendkasse - € 18,00

VITA rsq.vienna AKTUELL 2012-03-05  

Die Musik-Metropole Wien dürfte weltweit die höchste Dichte an klassischen Streichquartetten aufweisen. Das im Jahr 2004 gegründete radio.string.quartet.vienna hat sich auf diesem Markt nicht eingereiht. Denn dieses Ensemble hat von Anfang an ganz andere Musik gemacht.

Die vier Mitglieder Bernie Mallinger (Violine), Igmar Jenner (Violine), Asja Valcic (Violoncello) Cynthia Liao (Viola) eint der Anspruch, das Klangspektrum des Streichquartetts zu erweitern. Alles ist möglich auf den 16 Saiten. Ob jazzrockiger Groove oder popverliebte Gesänge, Neue Musik oder europäische Folk-Tradition:  Das „r.s.q.v.“ hat bislang schon etliche Grenzgänge absolviert  – und sie bislang auf sechs, stilistisch höchst unterschiedlichen Alben festgehalten. Und international gesehen gebührt den Wienern im Non-Classical-String-Quartet-Genre ein herausragender Platz neben den US-Pionieren vom Kronos Quartet und dem Turtle Island Quartet.

Zwar hat die Klang-Expedition im Laufe der Jahre einige Umbesetzungen mit sich gebracht, doch stehen die Gründungsmitglieder Asja Valcic und Bernie Mallinger zugleich für eine große Kontinuität in diesem kreativen Prozess. Die Zusammenarbeit der beiden Musiker geht zurück auf ihre Teilnahme an dem CD-Projekt „Movimiento“ (2000) des  Akkordeonisten Klaus Paier. Dieser hatte seine vom Tango, Jazz und der Klassik geprägte Musik um Streicher-Klänge erweitern wollen. Ein eklektischer Ansatz, der über das erfolgreiche „Movimiento“-Album (nominiert für den österreichischen Musikpreis AMADEUS) hinaus bis heute eine entscheidende Inspirationsquelle geblieben ist. Im Jahr 2004 erscheint das Debüt-Album „radio string quartet“, bei dem Klaus Paier als Komponist wie Hauptsolist eine tragende Rolle einnimmt.

Bernie Mallinger, geboren  1969 in Wolfsberg/Kärnten, studierte Violine an der Kunst-Universität Graz und arbeitet seit 1997 als freischaffender Musiker, der sich früh für genreübergreifende Sounds interessiert hat. Er hat bei zahlreichen Projekten in den Bereichen Jazz, Folk, Rock, Pop und Neue Musik mitgewirkt.

Asja Valcic, Jahrgang 1967, gebürtige Kroatin, studierte Violoncello in Zagreb, Moskau und Detmold. Nach internationalen Engagements in Kammermusik-Ensembles und Orchestern hat sich die Cellistin zunehmend mit Jazz-Improvisation beschäftigt und neue Ausdrucksformen für ihr Instrument gesucht. Mit Klaus Paier (Akkordeon/Bandoneon) unterhält sie zudem ein festes Duo.

Entscheidend für die Weiterentwicklung des Quartetts ist die Auseinandersetzung mit der Musik des Mahavishnu Orchestras, gegründet vom Gitarristen John McLaughlin als eine der stilprägenden Gruppen des Jazzrocks der 70er Jahre. Das nun mit Johannes Dickbauer (Violine) und Cynthia Liao (Violoncello) komplettierte „r.s.q.v.“ überträgt die rhythmische und harmonische Vielfalt von „Mahavishnu“  in einen ganz eigenen Sound. Der charakteristisch auch für die Folgeprojekte wird: Ein Streich-Quartett, das groovt – und in dem die schwingenden Saiten gleichzeitig als Percussion- und Schlaginstrumente eingesetzt werden. Die Live-Präsentation ist einer der umjubelten Höhepunkte beim Berliner Jazzfest 2006. Mit der Einspielung „Celebrating the Mahavishnu Orchestra“ (2007) wird das Ensemble vom namhaften Jazz-Label ACT unter Vertrag genommen. Ein Mitschnitt vom Duisburger Traumzeit Festival (2008), bei dem auch Mentor John McLaughlin auftritt, erscheint auf DVD.

Cynthia Liao, geboren 1973 in Taipei/Taiwan, studierte Viola an der Universität für Musik und darstellende Künste in Wien. Sie war Solo-Bratschistin u.a. vom Orchestra Sinfonica di Milano, Giusseppe Verdi“, heute spielt sie neben dem „r.s.q.v.“ sowohl klassische Kammermusik wie zeitgenössische Musik.

Mit drei unterschiedlichen CD-Projekten setzt das Quartett (das inzwischen „vienna“ zum Namen hinzugefügt hat) seine entdeckungsfreudige Reise fort: Auf eine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Ulf Wakenius („Love Is Real“, 2008), folgt ein erneutes Projekt mit dem Akkordeonisten Klaus Paier  („Radiotree“, 2008) und ein Jazz-Pop-Album mit der Sängerin Rigmor Gustafsson („Calling You“, 2010). Auf ausgedehnten Touren durch Europa und die USA wird das „r.s.q.v.“ für seine dynamische, mitreißende Performance gefeiert – darunter auch Auftritte bei renommierten Jazz-Festivals u.a. in Vancouver und  Paris.

Im Rahmen des Jazzfests Wien kommt es im Juni 2011 zu der Uraufführung des Programmes „Zawinul Report“ – eine Huldigung an den 2007 verstorbenen, gebürtigen Wiener Joe Zawinul, der als Komponist und Mastermind der Band Weather Report zu den Giganten des Jazz zählt.  Das Quartett hat Klassiker wie „In A Silent Way“ oder „Black Market“ neu arrangiert – und wird diese anlässlich des 80. Geburtstages von Joe Zawinul im Jahr 2012 auch bei ausgesuchten Konzerten präsentieren. 

Das aktuelle Album „Radiodream“ (2011) markiert einen neuen Abschnitt in der Band-Geschichte: Die darauf enthaltenen musikalischen Traumdeutungen und Ton-Collagen verwenden Musik von Franz Liszt bis Billie Holiday.  Gleichzeitig ist es das bislang eigenständigste Werk des Quartetts mit einem hohen Anteil an Eigenkompositionen. Für den ausgeschiedenen Johannes Dickbauer ist erstmals Igmar Jenner an der Violine zu hören.

Igmar Jenner, geboren 1980 in Berlin, studierte Kammermusik an der Kunst-Universität Graz. Der Österreicher arbeitet als freier Komponist und Arrangeur im Klassik-Genre, hat aber zugleich sein stilistisches Spektrum kontinuierlich erweitert. Mit dem Duo Igmar Jenner & Borut Mori (Geige/Akkordeon) gewann er den  „Austrian World Music Award 2010“.  Außerdem leitet er das Ensemble String Syndicate.

Im radio.string.quartet.vienna finden alle vier Musiker die Freiheit, ihre musikalischen Ideen wie ihre kulturelle Identität einzubringen. Die Arrangements entstehen in Teamarbeit, alle Ensemble-Mitglieder steuern Eigenkompositionen bei. In diesem Sinne verstehen sich die Süd-Österreicher Mallinger und Jenner, die Kroatin Valcic und die Taiwanesin Liao als Protagonisten einer neuen Wiener Streicherschule: Wien mit seiner reichen Musiktradition, aber auch mit seiner neuen multikulturellen Offenheit.

 

 

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30. Mai 2012 - "Terrafolk"
Altes Brauhaus Bleiburg - Beginn: 20 Uhr
Vorverkauf - € 15,00
Abendkasse - € 18,00

Ø      Marko HATLAK           Harmonika, Vocals

Ø      Danijel ČERNE          Mystica - Gitarre

Ø      Goran BOJČEVSKI    Klarinette, Flöten

Ø      Rok HOZJAN              Kontrabass

ALLES WIRD RESPEKTIERT, ABER NICHTS IST HEILIG...

BRILLANT! DIE INSTRUMENTE MÖGEN AKUSTISCHE SEIN, ABER DIE HALTUNG IST PURER PUNK. 

Die Gruppe Terrafolk (Slo) wurde im Jahre 1999 gegründet, als Boštjan Gombač und Danijel Černe aus Neuseeland von Plattenaufnahmen zurückkehrten. Anfänglich traten die beiden Musiker als Straßenmusikanten auf. Das gleiche Programm spielten sie auch auf verschiedenen Folkfestivals. Aus dem ursprünglichen Duo wurde ein Quartett und die Gruppe begeisterte alsbald nicht nur das Publikum, sondern auch so manche Fachjury.

 

Ein kurzer Auszug aus ihrer Referenzliste:

1. Plätze:

Best Act of the Folkwoods festival 2005 (Niederlande)

BBC Radio World Music Audience Award 2003

Spirit of the Fringe 2002

Boomerang (beste Liveband) 2002

Tap Water Awards 2004

The Sun Fallon Award 2001, 2002, 2003

 

Terrafolk lässt die Grenzen zwischen Folk, Jazz und Klassik verschwinden: südländisches

Temperament gepaart mit westlicher Gründlichkeit, Progressivität und Virtuosität – das Ganze gewürzt mit Spielfreude, verspricht unvergessliche Momente puren Musikgenusses.

Besuch des Konzertes auf eigene Gefahr! Es kann sein, dass sie genießen werden!

Terrafolk, zmagovalci številnih nagrad, je progresivna glasbena skupina, ki prekorači meje med ljudsko glasbo, jazzom in klasiko: južni temperament, zahodna urejenost, progresivnost in virtuoznost – celota začinjena z veseljem do igranja. Vse to obljublja nepozabne trenutke čistega učitka glasbe.

 

 

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Lesungen im Cafe Stöckl

5. April 2012 - Peter Henisch
Beginn: 20 Uhr
Vorverkauf - € 5,00
Abendkasse - € 7,00

Mitbegründer, Liedtexter und Sänger der Gruppe "Wiener Fleisch und Blut" (1975) sowie Mitbegründer der Zeitschrift "Wespennest". Seit 1971 lebt er als freischwebender Schriftsteller in Wien, Niederösterreich und der Toskana. Erste literarische Veröffentlichung 1971 mit "Hamlet bleibt". 1975 erschien sein Roman "Die kleine Figur meines Vaters" (überarbeitete Neuauflage Residenz 2003) Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Anton-Wildgans-Preis, Literaturpreis der Stadt Wien. Mit den Romanen "Die schwangere Madonna" (Residenz, 2005) und "Eine sehr kleine Frau" (2007) war Peter Henisch für den Deutschen Buchpreis nominiert. Weitere Roman "Der verirrte Messias" (2009), "Großes Finale für Novak" (2011)

 PRESSESTIMMEN:

"Großes Finale für Novak ist ein glänzend erzähltes Buch mit einem hochsympathischen Helden – und am Ende so dramatisch wie ein Opernfinale."
Sebastian Fasthuber. Now!

"Peter Henisch erweist sich wieder einmal als genauer Menschenbeobachter, der seine Romanfiguren, ihr Verhalten, ihre Sprache, ihr Verhängnis überzeugend aus ihren realen Lebensverhältnissen heraus kreiert.
... Henisch beherrscht das Erzählen auch in handwerklicher Hinsicht meisterlich. Spannungsbögen, pointierte episodische Sequenzen und punktgenau gesetzte Wendepunkte machen das Lesen dieses Eheromans zu einem spannenden Vergnügen."
Christian Schacherreiter. Oberösterreichische Nachrichten.

 

 

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