AU DU MEIN Ö!
eine KIB-Eigenproduktion
Österreich
in Dur und Moll - Eine musikalische Revue zur Geschichte des Österreichischen
Kabarettliedes vom Couplet zum Kabarett
Mit ihrer heurigen Eigenproduktion begibt sich die Kulturinitiative Bleiburg auf eine Zeitreise und beleuchtet die Geschichte der letzten 150 Jahre des Österreichischen Kabarettliedes bis zur Gegenwart. Die wichtigsten Stationen dieser musikalischen Zeitreise im Überblick:
Am Beginn steht ein Dreierpaket aus
einem Couplet der Nestroy-Posse „Frühere Verhältnisse“ aus dem Jahr 1862,
einem von Sabina Hank vertonten Text von Jura Soyfer, sowie dem Urklassiker
des Kabarettliedes – dem Überzieher.
Der zweite Abschnitt befasst sich
mit der nur scheinbar heilen Operetten- und Filmwelt der Vor- und
Nachkriegszeit.
In weiteren Etappen folgen bissige
Lieder aus der Hochblüte des Österreichischen Kabaretts von Hugo Wiener über
Gerhard Bronner, Peter Wehle, Georg Kreisler, Helmut Qualtinger bis zu Kurt
Sowinetz.
Danach geht die Zeitreise bereits in
Richtung Gegenwart mit gesellschaftskritischen Liedern von Hans-Peter Heinzl
und Erwin Steinhauer.
Dann folgen Beispiele für das
Österreichische Chanson von Michael Heltau und Margot Werner, sowie für die
Protestlieder der 70er Jahre von den Schmetterlingen und einem Gassenhauer
von Arik Brauer.
Am Ende schließt sich der Kreis mit zwei stimmungsvollen Beiträgen von Liedermachern aus jüngerer Zeit – Ludwig Hirsch und Georg Danzer.
Die Lieder dieses Programms, Perlen der Österreichischen Kleinkunst, führen
eindrucksvoll vor Augen, wie zeitlos gültig und wie aktuell diese Lieder –
leider – auch heute noch sind. Sehr viel scheint der Mensch, auch der
Österreichische, aus der Geschichte nicht gelernt zu haben. Aber, so lange die
Welt noch steht, haben wir jeden Tag wieder eine Chance, etwas zu ändern – oder,
Herr Nestroy?







Die Produktion wird von MusikerInnen und
SängerInnen der Kulturinitiative Bleiburg gestaltet und bildet den Kernpunkt der
diesjährigen Theatertage.
In einem großen thematischen und stilistischen Bogen wird das immense
musikalische und sängerische Potenzial Unterkärntens eindrucksvoll unter Beweis
gestellt.
| Idee und Konzept | Michael Stöckl | Moderation | Gerhild & Michael Stöckl | |
| Gesang | Hermann Enzi | Gesangliche Leitung | Helmut Kutej | |
| Philipp Hainz | ||||
| Mateja Kerbitz | Instrumentalarrangements | Thomas Zdravja | ||
| Silvana Kert | ||||
| Helmut Kutej | Licht | Martin Motschnik | ||
| Sabrina Nedved | ||||
| Christopher Visotschnig | Ton | Jurij Opetnik | ||
| Reinhard Wulz | ||||
| Technische Aufbauten | Lukas Ottowitz | |||
| Musik | Erich Grascher - Piano | |||
| Silvia Igerc - Zither | Kostüme | Helga Hainz | ||
| Thomas Kail - Gitarre | ||||
| Dietmar Morri - Trompete | ||||
| Arthur Ottowitz - Akkordeon, Mundharmonika | ||||
| Klaus Potočnik - Posaune | ||||
| Werner Potočnik - Saxophon | ||||
| Stefan Thaler - Kontrabass | ||||
| Jürgen Woschitz - Schlagzeug | ||||
| Thomas Zdravja - Trompete |
Die Texte und die Kompositionen des Programms stammen - in der Reihenfolge der
Lieder – von:
Johann Nepomuk Nestroy; Jura Soyfer & Sabina Hank; Otto Reutter; Robert Gilbert
& Ralph Benatzky; Aldo von Pinelli & Anton Profes; Ernst Neubach & Fred Raymond;
Fritz Löhner-Beda & Richard Fall; Rudolf Skutajan & Hermann Leopoldi; Hugo
Wiener; Gerhard Bronner & Peter Wehle; Georg Kreisler; Peter Orthofer &
Hans-Peter Heinzl; Erwin Steinhauer; Helmut Qualtinger; Trude Marzik & Richard
Österreicher; Abi Ofarim, Maurus Pacher & Robert Frank-Jacobi; Jaques Brel; Die
Schmetterlinge, nach einem Text von Jura Soyfer ; Arik Brauer & Teddy Windholz;
Ludwig Hirsch; Georg Danzer
Termine: 2., 5. und 6. August 2011